Olivenöl kaufen: Das sollten Sie vor dem Kauf wissen

Olivenöl wird in Pfanne gegossen

Olivenöl in seiner reinsten Form



 

Olivenöl auf den Punkt gebracht

Olivenöl ist ein Fruchtsaft

Um genau zu sein, handelt es sich um einen unbehandelten und ungefilterten Rohsaft, der direkt aus dem Fruchtfleisch (und dem gemahlenen Kern) der Koroneiki-Oliven gewonnen wird. Dieser Öl-Saft gleicht einem nicht pasteurisierten Fruchtsaft. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Oliven konkret in zwei Hauptkategorien gegliedert werden können:

Ess-Oliven, wie z. B. unsere Kalamata Oliven. Diese Oliven sind groß und haben viel Fruchtfleisch. Olivenöl kann man aus dieser Sorte zwar gewinnen, allerdings ist das Olivenöl nicht so aromatisch und lecker, wie das unserer Koroneiki-Oliven.

Öl-Oliven, wie z. B. unsere Koroneiki-Oliven. Diese sind zwar klein, genießen aber einen sehr hochwertigen Olivenöl-Anteil in ihrem Fruchtfleisch und Kern. Zudem sorgt der Fruchtsaft aus dieser Olive für ein sehr aromatisches, bekömmliches und fruchtiges Olivenöl.

Korneiki und Kalmata Olive

Direkter Vergleich der Koroneiki und Kalamata Olive

Bei der Herstellung von Olivenöl verwenden wir ausschließlich die feinen Koroneiki-Oliven. Damit stellen wir sicher, dass wir für Sie und uns ein sehr aromatisches Olivenöl gewinnen.
 

Fruchtsaft versus Kern-Saft

Im Grunde ist es ganz einfach: Olivenöl als Fruchtsaft ist etwas Natürliches, das seit Jahrtausenden konsumiert wird. Aus Oliven konnte man schon immer Olivenöl herstellen. Ein Kern-Öl hingegen wird ausschließlich aus dem Kern der Frucht hergestellt. Um dieses zu produzieren bedarf es eine mechanische Anlage, die den benötigen Druck ausüben kann, um ein Öl herzustellen.
Fruchtfleisch im engeren Sinne gibt es bei „Kern-Ölen“ nicht. Aus unserer Sicht definiert diese Tatsache den wesentlichen Unterschied zwischen einem Kern-Öl und einem Fruchtsaft.

Heutzutage werden sowohl Olivenöle als auch Kern-Öle mit Hilfe modernster Technik hergestellt.

Wichtig dabei sind die Details während des Ernteablaufs und einige Feinheiten während der Produktion in der Öl-Mühle. Diese umfangreichen Kriterien entscheiden maßgeblich die Qualität des Olivenöls.

Zudem möchten wir hervorheben, dass wir uns bei Olivenöl als Fruchtsaft, nur auf Olivenöl der höchsten Güteklasse nativ extra beziehen. Denn weitere Olivenöl-Kategorien, die im Einzelhandel zu finden sind, werden aus dem Trester (also dem Olivenbrei, der aus der ersten Kaltgewinnung übrig bleibt) gewonnen, was keinesfalls als Fruchtsaft deklariert werden darf!

Bei unserem ARISTOS Olivenöl bekommen Sie garantiert einen naturtrüben Fruchtsaft für Ihre Küche, bei dessen Herstellung wir aktiv mitgewirkt haben.

 

Herstellung von Olivenöl

Es gibt unzählige Faktoren, die auf die Qualität und den Geschmack des Olivenöls einwirken. Vergleichen lässt sich dies mit Wein. Hier entscheidet maßgeblich die Anbauregion und Rebsorte über den Geschmack des Weines. Wird die selbe Rebsorte an einem anderen Ort angebaut, kann der Geschmack komplett variieren. Auch kann der Wein von Jahr zu Jahr leichte geschmackliche Unterschiede aufweisen.

Genauso verhält es sich mit Olivenöl. Die Sorte und Anbauregion allein sind meiner Meinung nicht für die Qualität und die Bekömmlichkeit des Olivenöls verantwortlich. Im Grunde gibt es viele weitere Faktoren, die genauso wichtig sind. Im Folgenden haben wir Ihnen die Kernelemente zusammengefasst, die für eine gute Ernte und Produktion ausschlaggebend sind:

– Sorte und Anbauregion
– Zustand der Bäume & Baumschnitt
– Erntezeitpunkt
– Lagerung der Olivenfrüchte zwischen Ernte und Weiterverarbeitung
– Verarbeitungsgeschwindigkeit
– Reinheit der Olivenfrüchte
– Sauberkeit der Ölmühle
– Abfüllung & Lagerung

Alle Faktoren müssen im Vorfeld aufeinander abgestimmt sein. Zudem bedarf es jährlich mehrere Kontrollen zum Zustand der Bäume und der Oliven-Früchte. Wir als Olivenbauern und Hersteller sind jährlich mehrmals persönlich vor Ort und kümmern uns zusammen mit den Spezialisten aus Trikorfo um die Pflege unserer Bäume. Dazu gehört auch ein Audit und strenge Kontrollen zum Zustand der Landwirtschaft unserer Partner. Bei der Dokumentation der Landwirtschaft orientieren wir uns an den Vorlagen von Naturland.

Bei der Herstellung von Olivenöl gibt es zwei Hauptprozesse:

– Die Ernte der Koroneiki Olivenfrüchte
– Die Kaltextraktion in der Öl-Mühle.
 

Erntezyklus der Öl-Oliven

Der Erntezyklus von ARISTOS

Der Erntezyklus von ARISTOS

Nachdem die unterjährigen Kontrollen zum Zustand der Olivenbäume und der Früchte geprüft wurde, reisen wir Mitte Dezember nach Trikorfo. Das ist der Geburtsort meines Großvaters. Die Olivenhaine sind das Familienerbe, mit dem wir unser Koroneiki-Olivenöl herstellen. Das Dorf Trikorfo liegt versteckt in den Bergen bei Messini, nahe Kalamata.

Bild vom Olivenhain in Trikorfo

Bild vom Olivenhain in Trikorfo

Nach der Landbegehung folgt die Befreiung der Bäume von wilden Trieben vom Baumstamm und das Zurückschneiden wilder Dornenbüsche. Wir benötigen in etwa zehn Meter Platz rund um die Bäume, um die Netze ordentlich auslegen zu können. Da wir auf unserem Land komplett auf den Einsatz von Unkrautvernichtungsmittel verzichten, müssen wir mehrmals im Jahr die Bäume von Hand pflegen.

Netze werden unter Olivenbäume gelegt

Nun beginnt der eigentliche Ernteprozess. Es werden feinmaschige Netze um die Bäume gelegt, damit die Olivenfrüchte auf diesen landen können.


Der Baumschneider steigt auf den Olivenbaum und schneidet gezielt tragende Zweige ab, ohne den Baum zu verletzen. Danach beginnt das Klopfen der gesägten Zweige.

Das Ernten der Koroneiki Oliven erfolgt durch das Runterkämmen der Früchte vom Baum, oder das Runterklopfen der Früchte von den zuvor abgesägten Zweigen. Hierbei handelt es sich um die bewährte traditionelle Ernte mit Stöcken und Rechen.

Die Zweige werden mit gezielten Hieben geschlagen, damit die Oliven fallen.


Olivenzweige werden geklopft

Mit gezielten Hieben wird auf die Zweige geklopft, bis alle Oliven gefallen sind.


Am Ende bleiben kleinere Zweigchen und Olivenblätter auf den Netzen übrig.

Damit wir die Säcke nur mit den Koroneiki Oliven füllen können, werden die die Blätter und Zweigchen von den Oliven getrennt.

Koroneiki Olivenernte

Oliven werden sortiert

Die sauber aussortierten grünlichen und rötlichen Olivenfrüchte werden nun in die Jute-Säcke gepackt und am selben Abend direkt zur Öl-Mühle befördert. Wichtig ist, dass die gefüllten Säcke an einem frischen und schattigen Platz gelagert werden, so dass sie nicht anfangen zu schwitzen.

Erfolgreiche Ernte von Oliven

Erfolgreiche Ernte von Oliven


Aufgrund von unebenen Böden kommen wir nicht überall mit dem Traktor hin. Hier sind wir ganz klassisch auf unsere Muskelkraft angewiesen und tragen die Früchte zum Traktor.


Da war ein kleiner Einblick in unsere Olivenernte.

Wenn Sie auf das folgende Bild klicken, können Sie eine Zusammenfassung unserer Olivenernte als Video ansehen.

Im Grunde haben wir Ihnen mit dieser Bilder-Show den Erntezyklus kurz dargestellt. Bei Interesse bieten wir Ihnen gerne weiteres Bildmaterial. Kontaktieren Sie uns hierzu bitte einfach über unser Kontaktformular.

 

Herstellung in der Öl-Mühle

Um den wertvollen Fruchtsaft aus unseren Koroneiki-Oliven zu gewinnen müssen wir die Olivenfrüchte so frisch wie nur möglich zur örtlichen Öl-Mühle befördern. Dies bedarf einem geschickten Timing und Abstimmung mit den Betreibern der Öl-Mühle.

Nun folgt eine Bildershow unserer Olivenernte vom Dezember 2017. Das Olivenöl das Sie am Ende fließen sehen, ist unser frühreifes Olivenöl, dass wir in 250 ml Flaschen im Angebot haben.

Bei der örtlichen Mühle angekommen, werden die Jute-Säcke zur Leerung zum „Trichter“ gefahren.

Die Mitarbeiter der Öl-Mühle schneiden vorsichtig die Säcke auf und lassen die Oliven in den Trichter fallen. Dieser füllt sich mit mehreren hundert Kilo Koroneiki Oliven.
Sobald dieser voll ist, fängt das Förderband an, die Oliven nach oben zu transportieren.

Koroneiki-Oliven

Die Koroneiki Oliven fallen in den Trichter.

Das Föderband bringt die Oliven zur zweiten Station. Hier werden die Blätter und verbliebenen Zweige von den Früchten getrennt.

Koroneiki Oliven auf dem Band

Die Koroneiki Oliven werden zum Waschen gefahren.

Nachdem die Zweigchen und Olivenblätter entfernt wurden, werden gewaschenen Oliven in den nächsten Produktionsschrit überführt. In der dritten Station findet das Mahlen und Schlagen der Oliven statt.

Waschen der Oliven

Waschen der Oliven.

Der Olivenbrei oder auch Trester genannt, wird mit einer breiten Schnecke ca. 25 Minuten lang geschlagen.

Öl-Mühle

Schlagen der Oliven.

Die Behälter haben ein Fassungsvermögen von bis zu 900 Kilogramm reinen Olivenbrei. Je nach Bedarf wird die entsprechende Menge an Behältern gefüllt.

Olivenbrei

Bis zu 900 Kilogramm Olivenbrei passt in jeden Tank.

Es gibt zwei gängige Methoden um Olivenöl herzustellen. Die Verfahren lauten Kaltpressung und Kaltextraktion. Da bei unserem Verfahren die Oliven nicht gepresst sondern gemahlen werden und der Olivenbrei geschleudert wird, sprechen wir von der Gewinnung durch Kaltextraktion. Bei der Extraktion wird Olivenöl vom übrigen Fruchtwasser getrennt.

Kaltextraktion

Gewinnung des Olivenöls nach der Kaltextraktion

Hier können Sie einen Live-Ausschnitt während des gesamten Herstellungsprozesses in der Ölmühle, als Video genießen.

Das Olivenöl, dass Sie hier bei der Herstellung in der Öl-Mühle sehen wurde am 27. Dezember 2017 gewonnen. Das ist auch die aktuelle Charge, die wir momentan über unseren Webshop anbieten.
Folgen Sie diesem Link, um direkt zu unserem Webshop zu gelangen:
ARISTOS Olivenöl im Webshop anzeigen.

 

Die Koroneiki Olive

Der Fruchtsaft der Koroneiki-Olive

So zierlich sie auch wirkt, die kleine Koroneiki-Psiloelia hat es in sich. Übersetzt bedeutet Psiloelia nichts anderes als „die dünne Olive“. Das liegt einfach daran, dass die Olivenbauern die Ess-Oliven „große Olive“ und die kleinen Öl-Oliven „dünne Oliven“, durch diese Bezeichnungen unterschieden haben. So wusste jeder, unabhängig von der Anbauregion, was gemeint ist. Eine der bekanntesten kleinen Öl-Oliven ist die Sorte Koroneiki. Diese ist bei uns in Messenien beheimatet. Wir selbst bauen ausschließlich Koroneiki-Oliven an und stellen damit ein sehr hochwertiges sortenreines Olivenöl her.

Koroneiki Oliven

Koroneiki Oliven auf dem Netz

Ein kaltgewonnenes, extra natives Olivenöl ist nichts anderes als ein reiner Fruchtsaft, gewonnen aus dem Fruchtfleisch und dem Kern der Olive.

Tipp: Wenn Sie Olivenöl im Weißglas haben, dann halten Sie es bitte mal ans Fenster, unter künstlichem Licht und direkt in die Sonne. Sie werden sehen, dass je nach Licht, die Farbe des Olivenöls variiert. Es ist erstaunlich, aber normal. Auch flockt Olivenöl bei kalten Temperaturen. Wenn dies schon bei höheren Temperaturen (8 °C) der Fall ist, erfüllt dies unserer Meinung nach ein Kriterium was die Unverfälschtheit des Olivenöls belegen kann.

 

Die Bekömmlichkeit der Koroneiki-Olive

Seit August 2013 bieten wir unser Olivenöl auf dem Herbrechtinger und Heidenheimer Wochenmarkt an. Woche für Woche gewinnen wir Neukunden dazu, die von uns gehört haben und auch mal unser Olivenöl probieren möchten. Da es uns wichtig ist, wie unser Olivenöl unseren Kunden bekommt, fragen wir gerne mal nach und holen uns direktes Feedback.

Wochenmarkt Herbrechtingen

Ioannis und Athanasios auf dem Herbrechtinger Wochenmarkt.

Zumeist bestätigen unsere Kunden, dass unser Olivenöl in keinster Weise penetrant schmeckt. Es wird auch gerne als mild bezeichnet. Als Direktvermarkter freuen uns auf das Feedback unserer Kunden, wie Ihnen unser Olivenöl schmeckt. Dies erachten wir als wertvoller, als Ihnen den Geschmack auf dem Etikett vorzugeben. Bei uns wird erst probiert, für gut empfunden und dann gekauft!

Auf diesem Video hören Sie das Statement eines unserer Kunden auf dem Herbrechtinger Wochenmarkt. Das Video entstand im Rahmen einer Befragung zur Bekömmlichkeit unseres extra nativen Koroneiki-Olivenöls.

Wir bieten Ihnen auch kleine Probefläschchen Olivenöl an, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, unser Olivenöl vorab zu testen. Sie tragen lediglich die Versandkosten (1,99 €). Diese schreiben wir Ihnen selbstverständlich gut, wenn Sie sich für den Kauf einer 500 ml Flasche Olivenöl entscheiden.

Kontaktieren Sie uns jetzt über unser Kontaktformular.

 

Olivenöl kaufen

Unser Olivenöl Etikett einfach erklärt

Das Produkt-Etikett soll dem Verbraucher Aufschluss darüber geben, was sich im Inneren der Verpackung verbirgt. Die Informationen sollen nachvollziehbar sein und Aufschluss über die Güte und Herkunft des Olivenöls bieten. Leider ist dies nicht immer ohne weiteres möglich. Über die nachstehende Kurzanleitung möchten wir Sie über unser Olivenöl Etikett aufklären.

Etikett vom Aristos Olivenöl wird erklärt

Was verbirgt sich hinter unserem Olivenöl Etikett?

Wie erkenne ich ein gutes Olivenöl? Tipps um ein gutes Olivenöl zu Kaufen

Immer wieder werden wir gefragt, wie „wir“ als Endkunden ein gutes Olivenöl erkennt können. Aufgrund der Fülle, der vielen Marken und Produkte ist es außerordentlich schwer, ein gutes Olivenöl zu erkennen. Wie finden Sie nun ein gutes Olivenöl im Supermarkt? Anhand welcher Kriterien schaffen Sie es, dieses zu erkennen?
Lesen Sie nun unsere Tipps, um ein gutes Olivenöl (auch im Supermarkt) zu finden:

 
Tipp 1: Erntejahr

Vermutlich möchten Sie Olivenöl des aktuellen Jahrgangs kaufen. Überprüfen Sie, ob das Erntejahr auf dem Etikett aufgedruckt ist. Das Abfülldatum allein ist kein Versprechen, dass es sich um Olivenöl des aktuellen Jahrgangs handelt. Beim Abfülldatum handelt es sich lediglich um das Datum, an dem das Olivenöl in die Flasche gefüllt wurde. Ohne jemandem böse Absichten unterstellen zu wollen, ist dies allein keine Aussage über das Jahr der Ernte.
Wir empfehlen: Achten Sie darauf, dass das Erntejahr genannt wird.

 
Tipp 2: Sortenrein oder Cuvée

Wir müssen so ehrlich sein und zugeben: Pauschal kann man nicht sagen, ob sortenrein immer besser ist als ein Cuvée. Letzten Endes entscheidet Ihr Geschmack. Die objektive Qualität ist das Eine, aber der Entscheider ist Ihr Gaumen.
Worauf es jedoch ankommt ist folgendes: Wird die genaue Sorte genannt?
Besser noch, werden die genauen Sorten genannt?

Grundsätzlich gilt: Je detaillierter die Angabe über die verwendete Sorte(n) ist, desto wahrscheinlicher hat der Anbieter nichts zu verbergen. Wieso auch?
Eine Kollektion der besten Sorten Griechenlands, Italiens oder Spaniens wirkt auf uns wie die Aussage: „Wir haben alles in einen Topf gemischt.“

A-Marken Anbieter hingegen nennen ihre verwendeten Sorten gezielt, um diese in den Köpfen der Nutzer zu verankern. Nur so können Sie den Eindruck gewinnen, eine hervorragende Sorte zu konsumieren. Das ist auch richtig so! Sie wissen was Sie essen und es schmeckt Ihnen. Bei Ihrem Kauf einer anderen Olivenölmarke suchen Sie dann gezielt nach Merkmale, wie den Namen der Sorte, der Ihnen Sicherheit bietet, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
Wir empfehlen: Achten Sie darauf, ob die Sorte(n) genannt werden.

 
Tipp 3: Ursprung und Anbauregion der Oliven bzw. des Olivenöls

Überprüfen Sie, ob eine detaillierte Angabe der Olivenanbauregion bzw. Herkunft des Olivenöls genannt wird. Eine Angabe wie „aus EU und Nicht-EU Statten“ oder „aus ausgewählten Regionen xxx“ heißt nichts anderes, als dass der Anbieter bzw. Abfüller Olivenöl aus mehreren Regionen gekauft und in die Flasche abgefüllt hat.

Wenn Sie die Aussage „italienisches, griechisches, spanisches, tunesisches, marokkanisches Olivenöl“ lesen, können Sie davon ausgehen, dass die Olivenfrüchte tatsächlich in diesem Land zu Olivenöl verarbeitet wurden. Leider kann es auch vorkommen, dass die frischen Olivenfrüchte im Ausland eingekauft werden und im eigenen Land zu Olivenöl verarbeitet wurden, um dieses als *isches Olivenöl zu deklarieren. Rechtlich betrachet gibt es unserem Wissensstand nach nichts zu beantanden. Diese Praxis scheint legitim zu sein.

Sie merken, Kreativität kennt keine Grenzen. Der Gesetzgeber muss erst einen Missbrauch oder Wettbewerbsnachteil feststellen, um zu handeln. Eine Gegenmaßnahme wäre, wenn die Herkunft der eingesetzten Olivenfrüchte genannt werden muss.

Bei uns bekommen Sie ein Olivenöl mit einer eindeutig deklarieren Herkunftsangabe. Land, Stadt und Dorf des Olivenhains. Wir verwenden ausschließlich Koroneiki-Oliven aus unserer Anbauregion. Abgefüllt wird jede Woche frisch bei uns in 89542 Herbrechtingen.

Wir empfehlen: Achten Sie darauf, ob die genaue Ursprungsregion genannt wird. So wissen Sie, dass das Olivenöl nicht aus ganz z.B. Griechenland stammt, sondern aus einer ausgewählten Region.
 
Tipp 4: Zusätzliche Angaben auf dem Etikett

Anbieter hochwertiger Olivenöle veröffentlichen zumeist auch spezifischere Angaben auf dem Etikett, wie beispielsweise den erreichten Wert der Ölsäure oder den Wachsgehalt.

Grundsätzlich ist es nicht erlaubt nur den Wert der Ölsäure zu veröffentlichen. Bestimmte Werte dürfen nur als „Paket“ auf das Etikett. Als Faustformel gilt: je mehr Details zur chemischen Analyse, desto transparenter das Angebot.

 
Tipp 5: Anbaumethode

Dieses Detail gibt Aufschluss darüber, ob es sich um „Industrieplantagen“ handelt, oder um traditionelle Landwirtschaft mit traditionellen alten Olivenbäume.

Der Hinweis liegt hier in der Bezeichnung „Ernte von Hand“ oder „traditionelle Ernte mit Rechen und Stöcken“.

Hintergrund ist folgender: Um das ganze mit Äpfeln zu vergleichen. Hier unterscheidet man zwischen Plantagen-Obst und Streu-Obst. Bei Plantagen-Bäumen handelt es sich um gezüchtete „Bäumchen“, die einfach und effizient zu ernten sind. Streuobst Bäume sind für gewöhnlich „richtige“ Bäume mit „mehr“ Baumstamm und mehr Holz.

Das macht dann auch den Unterschied im Preis. Industrialisierte Anbauregionen sind einfach deutlich effizienter in der Ernte. Das heißt, dass die Lohn-Stück-Kosten deutlich geringer sind als bei uns, mit den traditionellen Bäumen. Wir brauchen einfach viel länger um die Bäume abzuernten und mehr Zeit pro Baum. Das ist mit ein Faktor, weshalb ein Olivenöl aus „traditionellem“ Anbau mehr kostet als ein Olivenöl aus modernem und effizienterem Anbau.

 
Tipp 6: Güteklasse

Die höchste Güteklasse ist das extra native Olivenöl. Auf der Angebotsseite gibt es extra native Olivenöl, native Olivenöl und Olivenöle die Sie im Einzelhandel erwerben können. Bei letzterem handelt es sich um ein Produkt aus der Raffinerie.

 
Tipp 7: Der Mythos Weißglas versus Grünglas

Die Experten aus Fach-Zeitschriften und Dokumentationen, die sich zum Thema Olivenöl äußern, raten tendenziell von Kauf von Olivenöl in Weißglas ab. Jedoch wird unserer Meinung nach nicht hinreichend genug erläutert, wieso und wann Weißglas vermieden werden sollte.

Grundsätzlich gilt folgendes: Olivenöl in Weißglas ist lichtanfälliger. An sich ist diese Behauptung sachlogisch richtig. Allerdings kommt es hier darauf an, wie das Olivenöl gelagert wird.

Wir zum Beispiel füllen auch in Weißglas ab und bieten es den Kunden an. Unser Olivenöl sieht bis zum Verkauf, oder dem Öffnen des Pakets kein Tageslicht. Daher kann unser Olivenöl problemlos in Weißglas angeboten werden. Sie sollten lediglich darauf achten, ihr Olivenöl in einer dunklen Schublade zu verstauen. Von dem her können Sie unser Olivenöl bedenkenlos in Weißglas erwerben.

Wenn Sie jedoch im Supermarkt Olivenöl kaufen, so raten wir Ihnen auch, tendenziell Olivenöl in Grünglas zu kaufen. Das hat einen ganz einfach nachzuvollziehenden Hintergrund:

Erstens: Sie können nicht wissen, wie lange das Olivenöl im Regal steht.

Zweitens: Das Olivenöl ist während der gesamten Öffnungszeit dem Tageslicht und künstlichem UV-Licht ausgesetzt. Dadurch altert das Olivenöl schneller.

Das Etikett gibt keinen Aufschluss über den Inhalt. Was nun?

Sie haben sich unsere Tipps ans Herz gelegt und den Versuch gewagt im Supermarkt Ihres Vertrauens das passende Olivenöl für Sie zu finden? Sie finden nicht die Angaben, die Ihnen die Sicherheit gibt, ein klasse Produkt zu erwerben? Wie geht es nun weiter?
Wir empfehlen: Achten Sie auf die Aussagen!
„Das Beste aus Europa“
„Ausgewählte Sorten die Geschmacksvielfalt bieten“
Hinterfragen Sie: Was sagen diese Phrasen wirklich aus?
Wir verharren bei der Aussage, dass ein Olivenöl mit einem Erntedatum durchaus mehr Potential hat, ein gutes Olivenöl zu sein, als ein Olivenöl mit einem Abfülldatum. Mit dem Erntedatum wissen Sie, von welchem Jahrgang das Olivenöl stammt. Mit dem Abfülldatum wissen Sie nur, zu welchem Zeitpunkt abgefüllt wurde, nicht jedoch, von welchem Jahrgang das Olivenöl stammt.

Olivenöle die aus mehreren Sorten hergestellt wurden müssen nicht zwingend schlechter sein als sortenreine Olivenöle. Der Unterschied kann zum Beispiel unter anderem darin liegen, dass die Hersteller das Olivenöl einer herberen Olivensorte milder oder Geschmacksreicher machen wollen. Ziel ist es, den Geschmack eines breiteren Publikums zu treffen.

Aber auch hier empfehlen wir darauf zu achten, dass sowohl das Erntejahr, als auch die genaue Sortenangabe offen genannt wird. Denn das „Beste aus Europa“ kann unseres Erachtens nicht „besser“ sein, als ein Cuvée mit einer transparenten Deklaration von Erntejahr und der Olivensorten.
Am Ende jedoch zählt auch der Preis. Hinterfragen Sie sich, ob „das Beste aus Europa“ zu einem deutlich attraktiveren Preis als das Olivenöl mit Erntejahr und Sortenangabe, wirklich das Potential hat, „besser“ zu sein.
Wir behaupten: Ein Spitzenprodukt kann nicht zum Schleuderpreis angeboten werden.

Exkurs: Ergänzend noch ein Hinweis zu einer bestimmten Marketing-Aussage.

Im Speziellen richtige ich mich auf die Aussage, „traditionell in einer Steinmühle gewonnen“. Am besten ist dann noch der Esel auf dem Etikett abgebildet, der die Steinmühle betreibt. Das hört sich sehr romantisch und idyllisch an, allerdings steckt die Qualität im Details.

Olivenöle aus Steinmühlen können nur dann sehr hochwertig sein, wenn nicht besonders viel Olivenöl gewonnen wird! Hintergrund ist folgender:

– Es dauert einfach länger als auf modernen Anlagen.
– Auch ist es schwieriger, auf die Hygiene der Steinmühle zu achten. Da besteht ein besonders hohes Potential, Olivenöl zu verunreinigen, wenn zum Beispiel alter Trester vom Vortag nicht sauber entfernt wurde (gilt allerdings für alle Öl-Mühlen)

Unserer Meinung nach kann ein Olivenöl gewonnen von einer Steinmühle nur dann mit Olivenöl aus einer modernen Anlage mithalten, wenn die Charge äußerst gering ist und der Preis entsprechend höher ist. Anders lässt sich der deutlich höhere Aufwand nicht rechtfertigen

Wir produzieren unser Olivenöl in einer überaus modernen Anlage. Das geht sehr schnell und das Olivenöl kann sofort oxidationssicher verschlossen werden. Auch sind die Hygienestandards bei unseren Mühlen auf dem neuesten Stand. Da die Mühlen Ihr Olivenöl weltweit an Delikatessen-Läden verkaufen, wird hier sehr penibel darauf geachtet, dass die Mühle jeden Tag gereinigt wird. Olivenbauern die keine frischen Oliven bringen, dürfen hier kein Olivenöl gewinnen. Diese Maßnahme stellt sicher, dass nur hochwertiges Olivenöl produziert wird.

 

Die Kalamata Olive

Olive ist nicht gleich Olive. Sei es im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Das Angebot ist gigantisch. Sie haben die Wahl zwischen kleinen Oliven, großen Oliven, schwarzen Oliven oder grünen Oliven. Auch unterscheidet sich das Sortiment zwischen entkernten Oliven und Oliven mit Stein oder auch gefüllte Oliven. Der große Vorteil: Es ist für jeden die richtige Olive dabei!

Sie haben bestimmt gemerkt, dass Olive ist nicht gleich Olive ist. Die Medien geben uns einen Hinweis darüber, dass manche schwarz schimmernde Oliven nicht natürlich sein sollen, sondern gefärbt. Meist muss man das Etikett sorgfältig studieren, um die Gewissheit zu haben, ungeschwärzte natürlich schwarze Oliven zu kaufen. Sei es die Olive im Glas oder in der Dose. Wir führen Sie gerne durch den Jungle der Oliven-Welt. Der nachstehende Artikel dient Ihnen als Crash-Kurs durch das Angebot an Oliven.

Das Hauptmerkmal der Tafeloliven

Das Hauptmerkmal der großen und saftigen „Hontroelia“, was übersetzt „die dicke Olive“ bedeutet, ist, dass diese zum Essen angebaut werden. In Deutschland sind die großen Olivensorten als Tafelolive, Ess-Olive oder Fleisch-Olive bekannt. Diese sind schön groß und wie es der Name bereits verrät, sehr fleischig. Als die wohl beliebteste Tafelolive Deutschlands gilt die Kalamata-Olive. Der richtige Name dieser Olivensorte lautet eigentlich Kalamon-Olive und wird bei Kalamata (Messenien) und Lakonien kultiviert. Wir bauen auch Kalamata-Oliven an. Unsere Anbauregion liegt in den Bergen Kalamatas, im Dorf Trikorfo. Trikorfo zählt zu Messenien. Nennenswert ist auch, dass die Größe der Olive an sich, unabhängig von der Sorte, variiert. So gibt es große, mittelgroße und sehr große Oliven einer jeden Sorte. Um am Beispiel der Kalamata Olive zu bleiben, werden jeden Tag nach der Ernte die Oliven nach ihrer Größe sortiert. Im Grunde lassen sich bis zu fünf Größen definieren. Als Faustformel gilt: je größer die Olive, desto höher der Oliven-Kilopreis.

Aus der Perspektive der Botanik ist es möglich, die Ess- und Ölolivenbäume an seinen Blättern zu unterscheiden. Die Tafeloliven- bzw. Öl-Olivenbäume erkennt man an seinen breiten Blättern. Während die kleinen Öl-Oliven ziemlich schmale Blätter haben, sind diese bei den Ess-Oliven (wie die der Kalamon-Olive) im Verhältnis fast doppelt so breit.

 

Die Ernte unserer Kalamata-Olive

Die großen Olivensorten werden als Tafeloliven zubereitet und die kleinen Olivensorten zur Olivenöl-Gewinnung verwendet. Genauso wie sich der Einsatzzweck der Oliven unterscheidet, unterscheidet sich auch der Ernteprozess der jeweiligen Oliven-Kategorie.

Während die kleinen Öl-Oliven, wie unsere Koroneiki-Olive, frühreif geerntet werden, um ein aromatisches Olivenöl zu gewinnen, müssen die Ess-Oliven schön groß saftig und vor allem prall und reif geerntet werden.

Wir stellen Ihnen nun in einer kleinen Bildershow die Ernte der Hontroelia (auf Deutsch „dicke Olive“) Kalamata bzw. Kalamon Olive vor.

Im Grunde beginnt der Ernteprozess wie bei den Koroneiki-Oliven.

Zu Beginn müssen die Bäume von wilden Trieben befreit werden. Danach folgt das Auslegen der Netze um die Bäume.

Kalamata Olivenbaum

Netze um die Kalamon Olivebäume legen

Um die Früchte nicht zu verletzen, müssen diese mit besonderer Vorsicht und Achtsamkeit geerntet werden. Während die Koroneiki Oliven geschlagen werden, um vom Baum zu fallen, reicht bei den Kalamata-Oliven zumeist ein sanfteres Rütteln und Klopfen.

Hier ist besondere Sorgfalt geboten! Schon ein leichtes touchieren der Kalamata-Olive mit dem Rechen kann dazu führen, dass diese verletzt wird oder aufplatzt. Diese werden dann unbrauchbar für die Entbitterung und müssen sorgfältig aussortiert werden.

Kalamata Oliven

Vorsichtig werden die Kalamata Oliven in den Korb gefüllt.

Die tragenden Äste und Zweige werden abgesägt, um besser an die Kalamon-Oliven zu kommen. Die Oliven die auf die Netze fallen, werden in Kisten gesammelt. In eine Kiste passen etwa 20 Kilogramm Kalamata Oliven.

Kalamata Oliven

In eine volle Kiste passen etwa 20 Kilogramm reine Olivenfrucht.

Am Abend werden alle Kisten zum Traktor getragen und zur Sortier-Maschine gefahren.

Kalamata Oliven

Dimitrios beim Abtransport der Kisten

Beim Sortieren muss folgendes beachtet werden:

Angeschlagene Oliven müssen aussortiert werden und enden als Fraß für unsere Hühner und Ziegen. Es besteht Gefahr, dass sonst alle Oliven während des Entbitterungsprozesses kaputtgehen. (Oliven, auf die getreten wurde, Oliven die beim Schlagen erletzet wurden und Oliven, die von Vögeln und anderen Tieren angenagt wurden.)

Wir sortieren die Oliven in zwei Größen: die größeren für unsere Kunden, und die kleinste Größe behalten wir für uns.

Der Tag endet erst, wenn alle geernteten Oliven sortiert und in ein sauberes Fass mit frischem Salzwasser gelegt wurden.

Bevor wir das Thema zur Ernte unserer Kalamon-Oliven abschließen, möchten wir Ihnen gerne ein kurzes Video vorstellen, auf dem Sie uns bei der Ernte unserer Kalamata-Oliven beobachten können.


 

Kalamata Oliven bei der Olivenölherstellung

An sich beinhalten auch die Kalamata-Oliven einen üppigen Olivenölanteil in ihrem Fruchtfleisch.

Allerdings ist das Olivenöl, gewonnen aus Tafeloliven, weniger aromatisch als das der kleinen Öl-Oliven. Die Kalamata-Olive gilt als eine der beliebtesten Ess-Oliven in ganz Griechenland! Sei es auf der Pizza oder im Salat, es gibt viele köstliche Möglichkeiten Kalamata-Oliven zu genießen.

Wir möchten Sie noch auf folgendes hinweisen: Viele Hersteller von Olivenöl mischen die kleinste sortierte Größe der „Hontroelia“ in die Herstellung ihres Olivenöls bei, um keine Oliven zu verschwenden. Hintergrund ist keine böswillige Absicht, sondern das Vermeiden vom Wegschmeißen der schwer verkaufbaren kleinen Ess-Oliven. Wie bereits in der oben aufgeführten Faustformel erwähnt, orientiert sich der Verkaufspreis der Kalamata-Oliven an seiner Größe. Der Ernteaufwand ist für alle Oliven gleich!

Leider ist es so, dass die Landwirte nach der Größe der Kalamata-Olive bezahlt werden. Je kleiner die Kalamata-Olive ist, desto geringer fällt der Kilopreis für die Oliven aus. Somit sinkt auch der Verdienst der Erzeuger. Je geringer der Kilopreis für die kleinste sortierte Größe, umso unattraktiver ist es für die Erzeuger diese zu verkaufen. Den größeren Nutzen haben diese daher, wenn sie die kleinste Olivengröße entweder ihren Ziegen bzw. Hühnern zum Fressen geben, oder eben in die Herstellung Ihres Olivenöls kippen. Eine zu große Beimischung von Kalamata-Oliven verfälscht den Geschmack eines sortenreines Koroneiki Olivenöls.

Wie wir mit unseren Kalmata-Oliven umgehen möchte ich Ihnen nun erklären. Da wir einen kleinen Anbau der Hontroelia pflegen und Kooperationen mit auf Hontroelia spezialisierte Landwirte gestartet haben, mischen wir gar keine Kalamata-Oliven in die Herstellung unseres sortenreinen Koroneiki-Olivenöl. Wir garantieren Ihnen ein unverfälschtes und sortenreines extra natives Koroneiki-Olivenöl des aktuellen Jahrgangs. Die größten Oliven bieten wir im Glas an und die kleinsten Kalamata-Oliven genießen wir selbst. Wir ernähren uns nämlich sehr gerne von unseren eigenen Erzeugnissen.

 

Wissenswertes über die Kalamata Olive

Natürlich ungeschwärzte Oliven

Die häufigste Frage, die uns unsere Kunden zu unseren Oliven stellen ist, ob auch unsere Oliven geschwärzt seien. Wir können Ihnen dies guten Gewissens verneinen, denn unsere Oliven haben die Farbe, die sie auf natürliche Weise bekommen. Die Kalamata-Olive braucht man eigentlich nicht zu färben. Ihre natürliche Farbe ist schwarz. Zumindest wenn diese noch auf dem Baum ist. Während des Entbitterungsprozesses mit Salzwasser, verändert sich die Farbe der rabenschwarzen Kalamata-Olive zu violett-schwarz. Das ist ein natürlicher Prozess.

ungeschwärzte Kalamata Oliven

Frischgepflückte Kalamata Oliven sind schwarz

Der Grund für die Unsicherheit der Verbraucher sehen wir in den Aussagen und Botschaften der Medien, Test-Zeitschriften und Etiketten der Olivengläser und Olivendosen. Vor allem in Dokumentationen und Test-Zeitschriften wird oftmals erwähnt und gezeigt, wie Oliven geschwärzt werden. Dem hingegen vermisse ich die Aussage, dass nicht alle Oliven geschwärzt angeboten werden! Aus meiner Sicht führen diese Bilder zu einer Irritation des Verbrauchers, da es die Personen vermuten lässt, dass alle Oliven geschwärzt sein müssen. Dies entspricht nicht der Praxis. Unsere Oliven sind alle ungefärbt.

Bei geschwärzten Oliven handelt es sich um eine kleine grüne Olivensorte, die sich geschwärzt wohl besser vermarkten lässt. Wenn Sie richtig aufpassen, werden Sie die naturlichen grünen Oliven direkt daneben finden.

 

Das Sommerfest der Kalamata Olive

Bei uns in Trikorfo gibt es im August sogar den Tag der „Hontroelia“. An diesem Tag präsentieren alle Landwirte Ihren Nachbarn und Gästen ihre, nach deren persönlichen Geheimrezept zubereiteten Kalamata-Oliven. Gäste sind an diesen Tagen sehr gerne willkommen – man muss sich nur in die Nähe verirren.

Trikorfo

Trikorfo

Soweit müssen Sie nicht reisen. Sie können gerne den Weg auf sich nehmen und uns direkt in 89542 Herbrechtingen besuchen. Als Dankeschön bieten wir Ihnen gerne eine heiße Tasse Tee und wenn Sie mögen gerne auch Oliven an.
Wenn Sie mehr über uns oder unser Angebot erfahren möchten, freuen wir uns auf Ihren Besuch in unserem
Webshop.